Venezianische Masken – stilvolles Kostüm

„Und jeder venezianischen Maske wohnt ein geheimnisvoller Zauber inne“ – Die Lust am Spiel mit der Anonymität erreicht mit den extravaganten Exemplaren ihren Höhepunkt.

Die verschiedenen, teils kuriosen, teils prunkvoll verzierten und ausgestatteten Gesichts- und Augenmasken können zu stilvollen venezianischen Kostümen, Fantasiekostümen oder auch solo als eigene Verkleidung getragen werden. Diese besonderen Masken verleihen dem Träger oder der Trägerin eine geheimnisvolle Aura und das Plus an Anonymität, denn sie verhüllen Teile des Gesichts oder auch das gesamte Gesicht. Genau das macht diese Stücke so reizvoll, anziehend, unwiderstehlich und verführerisch.

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Seit dem Spätmittelalter haben der Karneval in Venedig und das Tragen der gleichnamigen Masken Tradition. Die Faszination, die von dieser Verkleidung ausgeht, ist bis heute ungebrochen, weshalb sie in Karneval, Fasching und auf einem Kostümball immer ein Highlight sind – Ob mit oder ohne spezielles Kostüm.

Geschichtliches und traditionelle Maskenarten

Masken trägt Mann oder Frau schon seit dem 13. Jahrhundert in Venedig. Das Spiel mit der Maskerade und dem Unerkannt bleiben war allerdings nur zu bestimmten Zeiten, etwa vor Weihnachten, an Fastnacht und nach Ostern, erlaubt. Doch woher stammen die Masken, welche Herkunft haben sie?

Die Entwicklung der Masken, die heute weltberühmt sind, geht auf das italienische Laientheater „Commedia dell‘ Arte“ zurück, das mit einem Improvisationstheater zu vergleichen ist. Dieses kam im 16. Jahrhundert in Frankreich und Italien auf. Um bestimmte Charaktere zu definieren und Bevölkerungsschichten abzugrenzen, wurden unterschiedliche Masken getragen, die dem venezianischen Karneval als Vorbild dienten. In Anlehnung oder Abwandlung sind jedoch seither unzählige neue und sehr fantasievolle Masken entstanden.

Unterschieden wird bei den Maskenarten in Halb-, Voll- und Augenmasken, die sich alle auch als so genannte Stabmasken präsentieren können. Diese Masken werden vor das Gesicht halten. Als traditionelle klassische Exemplare mit Symbolcharakter gelten:

Vollmasken

Halbmasken

Im klassischen venezianischen Karneval gibt es Augenmaske an sich nicht, sie sind eher eine moderne Variante. Viele dieser Modelle orientieren sich an den Halbmasken nach venezianischem Vorbild, hier ist insbesondere die Colombina zu nennen.

Die Auswahl an prächtigen Masken ist jedoch im Handel weitaus größer. So finden sich Halb- und Vollmasken mit den berühmten zweifarbigen Gesichtshälften, als Kopfdarstellungen von Tier- und Fabelwesen, liebreizende Frauengesichter, Doppelkopfmasken, in Totenkopfform, um nur einige zu nennen. Colombina, Bauta, Zanni, Volto oder auch die Harlekin-Maske, Halbmaske oder venezianische Augenmaske, Stabmaske oder Maske mit Federschmuck – zum prunvollen Karneval in Venedig oder prickelnden Kostümfesten gehören diese Verkleidungen dazu.

Karneval in Venedig – berühmtester Schauplatz für aufregende Maskenkunst


Die Wurzeln des venezianischen Karnevals reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück, wie aus alten Chroniken zu entnehmen ist. Masken kamen nach Schilderungen erstmals im 13. Jahrhundert ins Spiel. Der Karneval hat sich langsam von einer Siegesfeier zum heutigen großen Spektakel entwickelt. Im 17 und 18. Jahrhundert erlebte die Veranstaltung ihren prunkvollen Höhepunkt.

Barock und Rokoko waren zudem die Zeit der großen prächtigen und verschwenderischen Maskenbälle, zu denen sich die Adeligen, Schönen und Reichen Europas offiziell oder in geheimer Mission einfanden. So ist aus vielen Schriften bekannt, dass Maskenbälle um Mitternacht der Treffpunkt für ausschweifende erotische Abenteuer waren, zu denen sich Männer wie Frauen förmlich hinschleichen mussten. Die venezianischen Masken erfüllten dabei den wertvollen Zweck, unerkannt zu bleiben. Generell werden die Masken aus Italien mit einer deutlichen Lockerung, teilweise auch dem Verfall der Sitten im Spätmittelalter in Verbindung gebracht.

Der Karneval in Venedig ist heute ein opulentes und umfangreiches Event mit einer unsagbaren Vielfalt an Masken, die nicht mehr nur die traditionellen Masken des Theaters umfassen, sondern vielmehr kreative und künstlerische Kreationen des freien Geistes zur Schau stellen. Hochrangige Designer nehmen an dieser Veranstaltung teil, denn die schönsten Kostüme und Masken werden jährlich am Aschermittwoch prämiert. So fantasievoll und überirdisch wie die Kostümierungen, zeigt sich auch die traditionelle Bedeutung der venezianischen Masken. Das prickelnde Geheimnis der Verhüllung lässt unendlich viel Spielraum für Fantasie, die sich auf die erotische Anziehung beflügelnd auswirkt.

Die faszinierende Pracht venezianischer Masken

Was die Masken aus Norditalien so unwiderstehlich und einzigartig macht, ist die Liebe zum verschwenderischen Detail. Jede Maskenart kann opulent mit Schmuck- und Edelsteinen, Federn, stuckartigen Ornamenten, Spitze, Glitter und Glimmer, edelsten Stoffapplikationen, ausgefallenem und ausladendem Kopfschmuck, Bändern, Troddeln, Quasten, kunstvollen Bemalungen verziert sein. Auch die Vergoldung oder Veredelung mit anderen Edelmetallen wie Kupfer oder Bronze ist keine Seltenheit. So ergeben sich unzählige sagenhafte Exemplare, die jedes für sich gesehen ein Unikat ist. Es wird unterschieden in Masken für Frauen und Männer, auch die Auswahl an Kindermasken im venezianischen Look ist groß.

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Echte Masken aus Venedig verschiedenster Modellart werden aus hochwertigem Pappmaché gefertigt und gleichermaßen mit echten Steinen, Federn, Edelmetallen geschmückt. Jeder Fertigungsschritt geschieht in Handarbeit. Daher haben diese Echtmasken ihren höheren Preis. Für venezianische Masken gibt es einen weltweiten Sammlermarkt, denn man kann sie nicht nur tragen, sondern auch als Kunstwerke in Vitrinen oder an der Wand präsentieren.

Die Imitationen bzw. günstigen Modelle für Karneval und Fasching sind aus Kunststoff, gelegentlich ebenfalls aus leichtem Pappmaché oder Metall gefertigt und entsprechend mit preiswerteren Materialien verziert, oftmals auch bedruckt. Nichtsdestotrotz verfehlen sie ihre geheimnisvolle magische Wirkung aber nicht und laden zu ungetrübter Verkleidungsfreude ein. Eine Spezialität der Neuzeit sind Ledermasken, die als Halbmasken, Vollmasken oder Augenmasken gearbeitet sein können und die in Sachen dekorative Elemente den venezianischen Masken in nichts nachstehen.

Das unergründliche Geheimnis, das hinter den Masken steckt


Die Maske fallen lassen oder das wahre Gesicht zeigen, das Gesicht nicht verlieren – Bekannte Redensarten untermauern die Bedeutung dieser Verkleidung. Niemand weiß, wer sich hinter der Maske verbirgt. Das erhöht die Spannung, löst Fragen im Kopf aus, regt aber auch die Fantasie an. Daher haben Masken einen Reiz. Das Gesicht ist der entscheidende Impulsgeber für Sympathie und Antipathie. Mit einer Maske bleibt es ganz oder teilweise verdeckt. Seit jeher nutzen die Menschen diese klassischen Kostümbestandteile für das Gesicht, um sich im wahrsten Sinne des Wortes dahinter zu verstecken. So können sie aus sich herausgehen, Dinge wagen, sich frei und ungehemmt bewegen, denn sie bleiben unerkannt. Auch in erotischer Hinsicht sind die masken äußerst spannend, denn sie lässt das letzte Geheimnis völlig unberührt. Venezianische Masken bieten zudem das Plus an Selbstbewusstsein und einen attraktiven Auftritt.

Verkleidungslust pur, kreativ und hoch flexibel – weil Venedig überall ist

Venezianische Masken oder reizvolle Augenmasken aus Norditalien zeigen sich hoch flexibel, wenn es um die Kostümierung geht. Sie sind nicht an explizite Vorgaben gebunden, denn diese Masken leben von der Kreativität. Sie können zu klassischen Barock- oder Rokokokostümen ebenso kombiniert werden wie zu selbstentworfenen Fantasiekostümen, unabhängig von einer bestimmten Stilepoche.

Fantasiefiguren kennzeichnen die traditionellen wie die modernen venezianischen Kostüme. Als Vorlagen dienen hier Götter und Gestalten der griechischen Mythologie, Naturelemente wie Wald oder Meer, Naturgewalten oder auch Märchenfiguren. Die Hauptsache ist der Effekt. Die Masken wollen ebenso wie die Kostüme auffallen und prunkvoll üppig gestaltet sein. Venedig ist überall, am Fasching, zu Halloween oder auf Maskenbällen, die über das Jahr hinweg die herrliche Möglichkeit zur Verkleidung bieten.

Traumhafte Masken kaufen oder selbst gestalten

Der Handel, insbesondere online, bietet eine unerschöpfliche Auswahl an venezianischen Masken. Von exklusiven handgefertigten Exemplaren, die aus Italien kommen, über moderne Klassiker und freie Fantasie-Interpretationen bis hin zu erschwinglichen Modellen in allen Variationen für den großen Auftritt an Fasching. Wer sich kurzerhand für die Maskerade entschließt oder ein extravagantes Modell nach seinen eigenen Vorstellungen benötigt, der kann die Verkleidung im venezianischen Stil mit einer Bastelanleitung selbst herstellen. Sollten die richtigen Ideen fehlen, hilft ein Blick auf das reichhaltige Angebot des Handels.

Venezianische Masken – Herkunft


Venezianische Masken sind vor allem beim Karneval in Venedig, aber sehr oft auch bei uns nicht mehr wegzudenken. Sie sehen sehr geheimnisvoll, gleichzeitig aber stilvoll aus. Doch was jetzt sehr interessant anzuschauen ist, war nicht immer auch so gedacht, denn die venezianischen Masken entstanden eigentlich aus einer gewissen Not heraus.

Venezianische Masken als Symbol von Freiheit

Neben den sehr bekannten bunten Masken wie Colombina, Zanni oder Harlekin, die sehr auffällig sind, gibt es auch „einfache“ weiße Masken wie Bauta oder Volto, die von den Männern in Kombination mit einem langen schwarzen Gewand getragen wurden. In der Zeit, in der das Tragen von Schmuck verboten war, versucht man auf diese Art und Weise eine Lockerung und eine gewisse Freiheit für die Menschen zu schaffen.

Herkunft der Zanni

Auffällig ist aber vor allem die so genannte Pestmaske von Medico Della Peste, an der sich eine wirklich lange Nase befindet. Finden kann man diese ebenfalls sehr oft unter den venezianischen Masken. Sie wurde in der Zeit eingeführt, in der die Pest das Land „unter sich begrub“. Getragen wurde sie in dieser Zeit von den behandelten Ärzten, damit diese nicht Gefahr liefen, sich anzustecken. Demnach steckt zumindest in dieser venezianischen Maske ein ernsthafter Hintergrund.

Traditionelle venezianische Masken als modernes Medium

In den letzten Jahren haben sich die Masken nicht nur in Venedig, sondern auch in vielen anderen Ländern durchgesetzt. Immer wieder nehmen viele Menschen am so genannten Maskenball teil, denn schließlich lässt sich durch den Einsatz der „Gesichtsverhüllung“ eines erreichen. Niemand weiß genau, wen er vor sich hat. So bleibt eine entsprechende Veranstaltung einfach immer spannend und es lohnt sich, eine solche Maske einmal selbst zu testen und zu kaufen.

Bedeutung der verschiedenen venezianischen Masken


Venezianische Masken in ihren verschiedenen Variationen werden mit dem Karneval in Venedig gleichgesetzt, dazu trägt Mann oder Frau barocke Kostüme und bewegt sich geheimnisvoll in der Masse. Doch findet sich neben dieser Assoziation auch eine tiefergehende Bedeutung der Masken? Die Antwort lautet: Ja.

Die Wurzeln der venezianischen Masken

Die venezianischen Masken gehen auf die Theatergattung der „Commedia dell‘ Arte“ zurück, die im 16. Jahrhundert in Italien und Frankreich ihren Siegeszug antrat. Es handelte sich dabei um leicht verständliche Schauspielkunst, ein unterhaltsames Theater, das sich heute am ehesten mit einem Lustspiel vergleichen lässt. Die eingesetzten Masken dienten dazu, die verschiedenen Gesellschaftsschichten untereinander besser abgrenzen zu können und auch Charaktereigenschaften wurden durch die Maskierung symbolisiert.

Bedeutung der wichtigsten venezianischen Masken

  • Colombina: Die einfache Frau aus der Unterschicht, die durch ihre Schönheit und ihr Selbstbewusstsein begeistert. Sie weiß, was sie will, gibt sich natürlich und lebensfroh. Übersetzt bedeutet Colombina Täubchen, woraus auch die schwungvolle Flügelform der Maske resultiert.
  • Arlechhino bzw. Jolly: Dieser Charakter hat eine dienende und unterhaltende Funktion. Am einfachsten lässt sich diese Figur mit einem Hofnarr oder Harlekin vergleichen. Die entsprechenden Masken können sowohl mit einem lachenden als auch mit einem traurigen Gesichtsausdruck versehen sein.
  • Zanni: Die Unterschicht, das einfache bäuerliche Volk, wird durch die Zanni Maske dargestellt. Diese Figuren verdienen ihren Lebensunterhalt meist als Dienstboten oder Gehilfen bei der wohlhabenden Mittel- und Oberschicht in der Stadt. Die Zanni-Figur wird zudem oft mit wenig Intelligenz und fehlender Bildung gleichgesetzt.
  • Medico Della Peste: Die Ähnlichkeit mit der Zanni Maske führt mitunter zu Verwechslungen, denn die so genannte „Pestmaske“ verfügt ebenfalls über einen langen Schnabel, der aber bei genauem Hinsehen eher mit einen Rüssel vergleichbar ist. Die Pestmaske wurde von Ärzten getragen, um der ansteckenden Krankheit bei Behandlungen vorzubeugen.
  • Dottore: Die Dottore Maske lässt sich mit heutigen Worten am besten mit dem Charakter eines „Blenders“ gleichsetzen, denn sie stellt einen gebildeten Juristen dar, der eigentlich nur mit schönen Worten glänzt, ohne tatsächlich über echtes Wissen zu verfügen. Aus diesem Grund erklärt sich auch die belustigende und eher verballhornende Optik der Maske fast von selbst.
  • Bauta: Der Stadtadel trug die Bauta zum Ausgehen, um die vollkommene Anonymität zu wahren. Darüber hinaus war diese Maske auch Pflicht, wenn es um die Teilnahme an politischen Veranstaltungen ging, bei denen wichtige Entscheidungen getroffen werden sollten. Durch die besondere Formgebung im Kinnbereich musste diese Maske auch beim Essen und Trinken nicht abgenommen werden.

Venezianische Masken: der Reiz der Masken


Wer kennt sie nicht, die venezianischen Masken? Sie sind längst nicht mehr nur in Venedig allgegenwärtig, sondern strahlen uns auch zur deutschen Karnevalszeit immer wieder an. Dabei haben diese Masken eine jahrhundertelange Tradition, an der die Menschen nach wie vor eine große Freude haben. Dies mag vor allem an der Artenvielfalt und ihrer Bedeutung liegen, die die Masken bieten. Neben schlichten, einfarbigen Modellen werden auch aufwändig gestaltete und mit liebevollen Details versehene Maskeraden angeboten. Nach wie vor werden diese in den Traditionsunternehmen in Venedig von Hand gefertigt, um die beste Qualität zu ermöglichen. Viele der fertigenden Unternehmen sind kleine Familienbetriebe, die sich nichts Schöneres vorstellen können als diese Tradition aufrecht zu erhalten. Kunden aus aller Welt danken es durch zahlreiches Kaufen.

Venezianische Maske – zwischen Geheimnis, Fantasie und Sinnlichkeit

Doch die Masken wie die Colombina, Bauta, Zanni, Volto oder Harlekin üben natürlich auch unterschiedliche Reize aus, je nachdem, welches Modell sich gerade bietet. Sehr gern werden beispielsweise die Halbmasken bzw. Augenmaske getragen, unter denen lediglich ein Teil des Gesichts versteckt wird. Dies jedoch reicht aus, um sich „zu verhüllen“ und die Fantasien anzuregen, in welcher Art auch immer. Die Frage nach dem „Wer verbirgt sich wohl unter der Maske?“ ist daher nicht so einfach zu beantworten. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb venezianische Halbmasken als sehr erotisch und verführerisch empfunden und gern auch als Erotikspielzeug gekauft werden. Mit einer reizvollen Schnürung wie an einem langen Bustier wird der Reiz komplettiert. Zu den beliebtesten Halbmasken gehören die Modelle „Colombina“ und „Harlekin“.

Reiz und Ausdruck der Masken

Gleichzeitig gibt es auch Masken, die das komplette Gesicht verhüllen, sodass man noch weniger von sich preisgeben muss. Hierdurch behalten Träger oder Trägerin ihre Anonymität gänzlich, was in so mancher Situation von Vorteil sein kann. Die „Maske der Bürger“, das Modell „Volto“ wird mit Abstand am meisten getragen, denn es bietet viele verschiedene Facetten. Allein die Möglichkeit, mit einer solchen Maske eine ganz bestimmte Emotion auszudrücken, ist wunderbar. Schließlich wird das Modell Volto unter anderem als lachendes oder weinendes Gesicht angeboten. Die Reize der venezianischen Masken werden als sehr vielseitig empfunden.

Sexy Masken & sinnliche Verführung durch venezianische Masken


Jeder von uns kennt die besondere Verwandlung, die alleine schon ein Kostüm bewirken kann. Wir schlüpfen in eine Rolle, nehmen eine neue Identität an. Das wirkt sich auch auf die eigenen Verhaltensweisen aus, denn gerade in einem Kostüm und im Karneval bewegen wir uns freier, leichter, ungehemmter, sind offener für unsere Mitmenschen, weil unser alltägliches, wahres Ich für einige Stunden Pause hat. Für viele ist es oftmals schon schwer genug oder reizvoll, eine Person in Kostümierung überhaupt wiederzuerkennen, eine venezianische Maske setzt der geheimnisvollen Anonymität die Krone auf.

Das prickelnde Spiel mit dem Feuer

Unerkannt bleiben, den Moment genießen ohne Wenn und Aber. Eine venezianische Maske bietet dazu die beste Gelegenheit, denn sie erlaubt auch das prickelnde, sinnlich und lustvolle Spiel mit dem Feuer. Der Begriff Maskenball kommt daher nicht von ungefähr, denn hier ist es meist unerlässlich, eine Maske zu tragen. Jeder kann sich unerkannt und frei bewegen. Das Geheimnis hinter der Maske regt die Fantasie an und formt ein eigenes Bild vom Gegenüber. Was sich die Augen fragen, lässt sich anhand von Annäherung genauer erkunden. Duft, Ausstrahlung, Haut- und Körperkontakt werden in den Momenten des Kennenlernens weitaus wichtiger. Die Sinne verlangen nach der Offenbarung und gleichzeitig genießen sie die spannende Unwissenheit, die auch das erotische Verlangen extrem steigern kann. Die Anonymität des Gegenübers versetzt in ein Wechselbad der Gefühle, gleichzeitig wird eine Unverbindlichkeit genossen, die in besonderem Maße befreiend wirkt.

Sexy Masken
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In unserer schnellen Gesellschaft, die stark von optischen Reizen geprägt ist und somit auch den übrigen Sinnen weniger Platz einräumt, haben sinnliche Dates und Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer und Gäste Masken tragen, einen außergewöhnlichen Stellenwert. Sie ermöglichen freie Empfindungen, fernab von Schönheitsidealen und vorgefertigten Bildern.

Der besondere Kick für das Liebesleben

Die Mehrheit der Paare wünscht sich ein abwechslungsreiches Liebesleben, doch der Alltag lässt oft wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Das Rollenspiel verfehlt seine Wirkung jedoch nie und eröffnet völlig neue Perspektiven. Spielerisch und unverkrampft dürfen Mann und Frau sich hier auch einmal hinter einer venezianischen Maske verstecken, um Wünsche und Sehnsüchte auszuleben. Diese Erfahrung kann sehr belebend und befreiend sein, denn Kostüm und Maske entführen aus der oft stressigen, mitunter auch sorgenbehaftenden Realität hinein in eine andere Welt, in der „alles kann, aber nichts muss“.

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